Stören – Stoppen – Sabotieren – Antifaschistische Praxen rund um europaweite Neonaziaufmärsche
Am 21.01.2026 ab 19Uhr laden wir euch zu einer Infoveranstaltung mit der Kampagne “NS Veherrlichung stoppen” in die rote Flora ein.
1987 suizidierte sich Hitlers ehemaliger Stellvertreter Rudolf Heß in Berlin-Spandau. Im Folgejahr fand der erste, ihn glorifizierende Neonaziaufmarsch im bayrischen Wunsiedel statt. Daraufhin gründete sich die antifaschistische Kampagne „NS-Verherrlichung Stoppen“.
Um 2019 wurde diese Kampagne im Zuge des „Tag der Ehre“ in Budapest reaktiviert. Damals wie heute gehören etliche deutsche Neonazis zu den Teilnehmenden und tragen zu dessen Bestehen bei. Mit Genoss:innen aus Österreich, Ungarn und Bulgarien wurde sich in den letzten Jahren zunehmend vernetzt und zusammengeschlossen, um dem gemeinsam etwas entgegenzusetzen.
Vermeintliche Angriffe im vorletzten Jahr hatten in Deutschland massive Repression zur Folge.
Erfolge, wie das erstmalige Verbannen des Neonazi-Gedenkens aus der Budaer Burg, wurden dadurch kaum wahrgenommen.
Dabei zeigt sich das, was andernorts und zu unterschiedlichen Zeiten bereits sichtbar wurde und wird: Antifa wirkt!
Im Februar 2026 werden erneut hunderte Neonazis in Budapest erwartet. Dass die ungarische Regierung antifaschistische Gruppen auf Terrorlisten setzt, hält uns nicht davon ab ebenfalls zu kommen.
Antifaschismus lässt sich nicht verbieten.
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