Positionspapiere

Für einen solidarischen und respektvollen Umgang in linken Strukturen! Gewaltverhältnisse bekämpfen!

1. März 2012

In der Konsequenz lehnen wir eine Zusammenarbeit mit der RSH, der TAN (heute Assoziation Dämmerung) und der Sozialistischen Linken (SoL) ab. Hintergrund dieser Entscheidung sind nicht nur die wiederholten gewaltsamen Angriffe auf politische Gegner_innen, sondern auch die Blockade und Verhinderung des Claude Lanzmann-Filmes „Warum Israel“ im B-Movie Ende 2009.

FLORA BLEIBT UNVERTRÄGLICH. Zu den kommenden Kämpfen um die Rote Flora

1. Februar 2011

I. Wieder im Brennpunkt Die Rote Flora existiert seit 1989 als besetztes politisch-kulturelles Zentrum. In den 21 Jahren ihres Bestehens gab es immer wieder Phasen, in denen der Versuch einer gewaltsamen Beendigung des Projektes durch die Stadt unmittelbar bevorzustehen schien. Doch während sieben Innensenatoren kamen und wieder gingen, ist die Rote Flora geblieben. Seit Anfang 2010 wird ...

Zwei Schritte vor und drei zurück – das Scheitern städtischer Privatisierung als Konfliktregulationsmodell

6. Februar 2010

Wie wir der Presse entnommen haben, plant die Stadt zur Zeit einen Rückkauf der Roten Flora. Wir sehen einen möglichen Rückkauf der Flora durch die Stadt als politisches Ende des Versuches, sich den Konflikt um das Projekt durch eine Privatisierung vom Hals zu schaffen. Wir begrüßen dieses Scheitern und hoffen, dass die privatwirtschaftliche Deregulierung auch an ...

Erklärung zur verhinderten und erneuten Vorführung des Films “Warum Israel”

25. November 2009

Anstatt sich von der antisemitischen Äußerung ihres Genossen/ihrer Genossin zu distanzieren und offen zu legen, wie eine Klärungsprozess mit dieser Person aussehen wird, ziehen sich die Gruppen allein darauf zurück, dass sie solche antisemitischen Sprüche nicht rufen würden, also auch kein “Judenschweine” gefallen sein könne. Das ist zu billig!

Selbstverständniss zum 15. Geburtstag

9. Oktober 2004

Die Rote Flora steht für den Versuch, Gegenkonzepte zur kommerziellen Verwertung des öffentlichen Raumes praktisch umzusetzen. Ziel war und ist es, den Einfluss von städtischer Politik und ökonomischen “Sachzwängen” so weit wie möglich zurückzudrängen, damit eigene Konzepte der Nutzung und Bestimmung dieses Raumes entwickelt werden können. Entscheidungen werden gemeinsam im Konsens getroffen und getragen, es ...

The Good and the Evil. Diskussionspapier der Roten Flora zu Antisemitismus

11. Juli 2004

Dieser Text gibt unseren derzeitigen Diskussionsstand wieder – unsere Diskussion über Antisemitismus ist keineswegs abgeschlossen. Den Text öffentlich zu machen, verbinden wir mit der Hoffnung, dass er zur Kritik und zur Diskussion anregt und damit zu einer stärkeren inhaltlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus innerhalb der Linken beiträgt und auch unsere eigene Diskussion weiterbringt.

Flora bleibt unverträglich! Positionspapier der Roten Flora zum Vertragsangebot

10. Januar 2001

Die Flora ist sowohl ein Störfaktor bei der reibungslosen Inszenierung der “inneren Sicherheit”, als auch bei der Umstrukturierung des Schanzenviertels zu einem schicken Ausgeh- und Konsumviertel. Beides – sowohl die Inszenierung von “innerer Sicherheit” als auch der Aufwertungs-prozess – bedeuten Ausgrenzung und Vertreibung von allen, die nach herrschenden Maßstäben nicht mehr ins Bild passen. Für ...

Runde Tische für ein rundes Schanzenviertel!

10. Januar 2000

Wer/Welche im Schanzenviertel lebt, dem/der wird nicht entgangen sein, dass hier seit einiger Zeit runde Tische wie Pilze aus dem Boden sprießen. Um Mitbestimmung in der Politik der Stadt soll es gehen, um gemeinsame Interessenvertretung, die Belange der hier Lebenden und Arbeitenden sollen endlich Gehör finden. Alle gemeinsam sollen unser Viertel schöner und lebenswerter machen. ...

Gegen die herrschende Drogen- und Flüchtlingspolitik – Erklärung der Roten Flora zu Drogenkonsum und –handel

12. Dezember 1997

Seit einiger Zeit hat der Konsum und Handel illegalisierter Drogen um die Flora herum stark zugenommen. Der Unmut eines Teils der AnwohnerInnen darüber ist groß. Seit Mitte November hat die Polizei unter Federführung der Wache 16 mit der gezielten Verfolgung von Drogenabhängigen und Dealern im Schulterblatt begonnen. Wir haben uns zu dieser Situation bisher noch ...